Freitag, 11. September 2015

Padua


Padua... schon wieder eine Stadt, die mit Liebe in Verbindung gebracht wird: Es gibt wohl Leute, die hierher auf Pilgerfahrt zum Heiligen Antonius kommen und sich Segen für eine Beziehung oder überhaupt eine Beziehung wünschen.

Doch jenseits dieser Mythologie hat die Stadt kulturell einiges zu bieten. Allerdings ist das Bussystem für Auswärtige recht schwer zu durchschauen - und mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, davon sollte man absehen.

Donnerstag, 10. September 2015

Verona


Ganz abgegriffen ist sie schon, die Statue der Julia aus "Romeo und Julia", weil die meisten, die hierher kommen, sich irgendwie Liebesglück erhoffen. Oder eine lang anhaltende Beziehung. Doch diese Rituale sind nur magisches Denken. Ich habe die Statue der Julia nicht berührt, was soll es bringen? Soll allen Ernstes eine Frau in mein Leben treten, nur weil ich ein Stück Bronze berührt habe, das jemand in Form einer jungen Frau geformt hat?

Interessant auch, wie viele Männer der Julia wirklich an die Brust greifen: So will es das Ritual: Die rechte Brust muss es sein. Doch warum rechts? Klassisch und romantisch wird doch gesagt, das Herz würde auf der linken Seite der Brust sitzen (anatomisch ist das falsch - das Herz sitzt hinter dem Brustbein, lediglich die Herzspitze schlägt gegen die linke Brustseite, deswegen spürt man den Herzschlag dort).

Alles sehr merkwürdig. Und: Was mag sich wirklich abgespielt haben, in diesem Haus an der Via Capello?

Mittwoch, 9. September 2015

Venedig


Das erste Mal in Venedig war ich mit der Schule, dann mit meiner damaligen Freundin - und heute zum dritten Mal. Nur diesmal scheint die Stadt eine einzige Baustelle zu sein: Die Markuskirche, die Rialtobrücke, unzählige andere Gebäude sind eingehüllt und Baulärm herrscht über der Stadt. Aber schönes Wetter war.

Dienstag, 8. September 2015

Entspannen in Abano Terme



Chaotischer Auftakt vom Urlaub, deswegen Entspannung in Abano Terme. Die Therme heißt "Columbus", aber hier in der Gegend gibt es so viele Thermalquellen, dass fast jedes Hotel sein eigenes Thermalbad hat. Doch diese Therme ist für alle und ohne Hotel: http://www.columbusthermalpool.it/home.php

Montag, 7. September 2015

Padua


Nach längerer Zeit mal wieder ein Urlaub in Italien, in einem Vorort von Padua. Die Villa Molin auf dem Bild war zwar nicht unsere Unterkunft, aber direkt daneben. Die Villa steht leer, was schade ist, da sie sehr beeindruckend ist.

Und dank mehrerer Staus haben wir auch nur knapp... acht oder neun Stunden gebraucht, um hier anzukommen. Mal ganz davon abgesehen, dass das Mautsystem hierzulande eine Katastrophe ist. Und sowas ähnliches will man in Deutschland einführen? Bleibt mir weg!

Sonntag, 22. September 2013

Donnerstag, 7. März 2013

"Am Anfang war das Licht" - Über Ernährung auf der Basis von... Photonen, glaub ich, klingt ja fast nach "Captain Future", ey!

Wenn die Liberalen sagen, die Erde sei rund und die Konservativen, sie sei eine Scheibe, steht am nächsten Tag in der Zeitung: “Form der Erde umstritten.”
- Paul Krugmann

Um einen kleinen Kontrapunkt zu meinem "Topthema"-Artikel zu setzen möchte ich auf eine Geschichte aufmerksam machen, die das genaue Gegenteil von meinem Thema beinhaltet. In meinem Artikel ging es um die einseitige Berichterstattung, die den Zweck hat, eine Meinung oder polititsche Linie zu propagieren in der Hofffnung, dass sie sich auf diese Weise beim Hörer / Leser / Zuseher verfängt.

Das genaue Gegenteil ist das völlige Auflösen vom Konkreten und Standpunkte gleichwertig gegeneinander zu setzen, die eigentlich alles andere als gleichwertig sind. So getan hat das das öffentlich-rechtliche Fernsehen von Österreich, der ORF. Dort wurde eine Dokumentation ausgestrahlt, die "Am Anfang war das Licht" heißt und die Behauptung, Menschen können ohne Nahrung allein durch die - wie auch immer geartete - Aufnahme von Licht leben und auch überleben, aufstellt. Diese Behauptung wird dabei nicht skeptisch betrachtet, da sie jedem naturwissenschaftlichen Verständnis von Natur, Chemie und Physik widerspricht, sondern quasi gleichwertig wie eine wissenschaftliche Theorie, die auf fundierten Kentnissen, Experimenten und Beobachtungen fußt. Im Anschluss an die Sendung gab es noch eine Diskussionsrunde unter gleichen Vorzeichen.

Die österreichische Webseite "Kobuk" (in etwa vergleichbar mit dem "Bildblog") stellt die berechtigte Frage, wie Medien damit umgehen sollen, wenn bekanntes und anerkanntes Wissen von einer Minderheit lautstark in Frage gestellt wird und ob es nicht zu einfach ist, sich auf das Prinzip der "Gleichberechtigung der Themen" zu berufen. In einem wissenschaftlichen Gebiet ist es relativ einfach, sich auf Erkenntnisse und Forschung zu stützen und skeptisch zu werden, wenn jemand etwas behauptet, was so völlig den Erkenntnissen widerspricht. Der Artikel auf Kobuk (hier) versammelt einige kritische Stimmen zu dem Thema, zum Film selbst und zu den Reaktionen, die der Film beim Publikum hervorgerufen hat. Und ich gebe zu: das Zitat von Paul Krugmann habe ich von dort.

Eigentlich wäre das ja auch mal was für Penn & Teller's "Bullshit"...

Update:  Ach ja, wenn man die Science-Fiction-Helden der eigenen Kindheit selbst nicht genau kennt... bei Captain Future waren es nicht die Photonen, es waren immer die Protonen. Asche auf mein Haupt...